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Nome del cane: Thomas  Età: 3 anni
Nome del cane: Thomas Età: 3 anni

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen wird durch verschiedene Viren und teilweise durch Chlamydien verursacht. Beim Menschen ist Schnupfen zwar lästig, aber nicht gefährlich. Bei der Katze ist diese Erkrankung jedoch bei weitem nicht so harmlos. Bestimmte Viren verbleiben zeitlebens in der Katze und können immer wieder zu Krankheitsausbrüchen führen, ganz ähnlich den Fieberblasen beim Menschen.

Infizierte Katzen übertragen die Krankheitserreger durch Tröpfchen aus Nasensekret, Tränenflüssigkeit oder Speichel. Angesteckte Katzen können sie wochen- oder gar monatelang ausscheiden und die Erkrankung so direkt oder über Gegenstände, die mit Erregern in Berührung gekommen sind, weiterverbreiten.

Chlamydien spielen v.a. bei Mehrkatzenhaushalten und Katzenzuchten eine Rolle. Bei einzeln gehaltenen Katzen sind sie seltener anzutreffen.

Anders als der Schnupfen beim Menschen kann der Katzenschnupfen in jeder Jahreszeit auftreten. Ob sich eine Katze infiziert hat, ist nicht in jedem Fall zu erkennen. Infizierte Katzen verbreiten die Schnupfenerreger und stecken empfängliche, nicht geimpfte Artgenossen an.

Manche Katzen sind besonders gefährdet: Jungkatzen, Tiere, die Auslauf haben, in der Tierpension oder in einer Klinik untergebracht sind oder die bereits an einer anderen Krankheit leiden, zum Beispiel an Katzenleukose.

So äussert sich die Krankheit

Ist die Katze mit den Erregern angesteckt, kann der Katzenschnupfen innerhalb von 1 bis 5 Tagen ausbrechen. Erste Anzeichen sind tränende Augen, klarer, wässeriger Nasenausfluss, Niesen, Fieber und Appetitmangel.

Diese eigentlich harmlosen Anfangssymptome können schnell zum eigentlichen Katzenschnupfen führen. Meist steigt das Fieber an – erkennbar an heissen Ohren und Nase – und die Katze niest häufig. Mandeln und Lymphknoten im Halsbereich schwellen an. Augen- und Nasenausfluss werden deutlicher, das Tier hat eine «Schnupfen-Nase». Der Ausfluss ist zudem eitrig. In der Nase, auf der Zunge, am Zahnfleisch und im Rachen entstehen schmerzhafte, blutige Geschwüre.

Die kranke Katze ist teilnahmslos und matt. Sie frisst nicht mehr, weil der für Katzen wichtige Geruchssinn stark eingeschränkt ist und das Zerkleinern und Schlucken der Nahrung Schmerzen verursacht. Es entsteht ein Teufelskreis: Ohne Nahrung wird die Katze zusätzlich und rasch geschwächt, was zum Tod führen kann. Zudem trocknet das Tier durch den Flüssigkeitsverlust bei starkem Speicheln aus.

Erkrankte Katzen brauchen sofort tierärztliche Behandlung. Das körpereigene Immunsystem muss unterstützt werden, um die Erreger zu bekämpfen: Nötig ist ein trockenes, warmes Raumklima, die Katze braucht Flüssigkeit und Antibiotika. Augen und Nase müssen gereinigt werden.

Wichtig ist die Prävention: Jede Katze sollte gegen Katzenschnupfen geimpft sein. Sprechen Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.