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Am Färnsehluege
Am Färnsehluege

Impfungen sind keine Lebensversicherung

Keine Impfung bietet hundertprozentigen Schutz. Wie bei der Grippeimpfung beim Menschen können bei Hunden in seltenen Fällen Infektionserkrankungen auftreten, obschon sie gegen diese Krankheit geimpft worden sind.

Dies kann dann auftreten, wenn das Tier einen ungenügenden Abwehrschutz entwickelt hat: Besonders gefährdet sind Junghunde, Hunde mit einem geschwächten Immunsystem oder mit einer erhöhten genetischen Empfänglichkeit für die Erkrankung. Jungtiere können einen mangelhaften Impfschutz entwickeln, wenn sie zum Impfzeitpunkt noch zuviele mütterliche Antikörper haben. Diese können verhindern, dass sich nach der Impfung auch wirklich eine Immunität gegen den Erreger aufbaut.

Auch Tiere, die zum Zeitpunkt der Impfung den Erreger schon in sich tragen, jedoch noch keine Krankheitszeichen zeigen, können trotz der Impfung erkranken.

Es kann auch sein, dass der Hund an einem Erreger erkrankt, gegen welchen er gar nicht geimpft wurde (z.B. beim Zwingerhusten-Komplex).

Lassen Sie sich für einen optimalen Impfschutz Ihres Hundes von Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt beraten.