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Hündin Shania mit Murmeltier Mönchi, das wir mit 200g und halbtot von einem Hirten übernommen, "geschöppelt" und "gepäppelt" hatten bis es dann ende Sommer ins Tierheim Dällhölzi durfte (musste)..
Hündin Shania mit Murmeltier Mönchi, das wir mit 200g und halbtot von einem Hirten übernommen, "geschöppelt" und "gepäppelt" hatten bis es dann ende Sommer ins Tierheim Dällhölzi durfte (musste)..

Staupe

Die Staupe ist eine hoch ansteckende Virusinfektion. Sie kann sehr unterschiedlich verlaufen, bleibende Schäden hinterlassen oder gar tödlich enden. Besonders gefährdet sind Hundewelpen in den ersten Lebenswochen, aber auch ältere Hunde können erkranken.
 
Heute lassen viele Hundebesitzer ihr Tier gegen Staupe impfen. Daher ist die Krankheit in der Schweiz relativ selten geworden. Dennoch bricht sie in vielen Ländern gelegentlich noch aus. So gab es Mitte der Neunzigerjahre in Finnland eine Epidemie mit mindestens 5'000 Fällen bei Hunden. Staupe kann auch bei Füchsen ausbrechen, so wurden seit Februar 2008 in Berlin  45 Füchse in verschiedenen Berliner Bezirken mit positiven Ergebnis auf Staupe untersucht.
 
Infizierte Tiere scheiden die Viren mit allen Körperflüssigkeiten aus. Ihr Hund kann sich im Kontakt mit einem anderen Hund anstecken. Wildtiere wie Füchse, Marder und Frettchen können die Staupe ebenfalls übertragen.

Erste Krankheitsanzeichen der Staupe treten rund eine Woche nach der Ansteckung auf. Manche Tiere scheiden daher Erreger aus, wenn sie noch gesund scheinen.
 
So äussert sich die Krankheit

Der erkrankte Hund hat zunächst hohes Fieber, zeigt Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Die Staupe kann sich in drei Symptomenkomplexen äussern, die sehr unterschiedlich sind. Sie können einzeln, aber auch in Kombination auftreten:

  • Lungenform: Einfacher Husten, klarer bis eitriger Nasen- und Augenausfluss, bis hin zu einer Lungenentzündung.
  • Darmform: Mehr oder weniger heftiger Durchfall und Erbrechen.
  • Nervenform: Zum Beispiel Lähmungen, Bewegungsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschiefhaltung, Krämpfe oder Verhaltensveränderungen.

Oft verändert sich als Begleiterscheinung die Haut. Die Hornhaut an Schnauze und Pfotenballen ist verdickt.
 
Eine spezifische Behandlung der Staupe gibt es nicht. Wichtig ist daher die Prävention: Jeder Hund sollte gegen Staupe geimpft werden. Sprechen Sie mit  Ihrer Tierärztin / Ihrem Tierarzt.