Die Grundimmunisierung
Wenn der Welpe nicht mehr von mütterlichen Antikörpern geschützt ist, erhält er die ersten Impfungen. Diese so genannte Grundimmunisierung erhält der kleine Hund grundsätzlich ab einem Alter von 8 bis 9 Wochen. Um den Welpen im Abgabealter bereits vor einzelnen Erkrankungen zu schützen, kann auch schon ab einem Alter von 6 Wochen geimpft werden (sogenannte Frühimmunisierung). Damit der Impfschutz ausreichend ist, müssen Welpen zwei- bis dreimal im Abstand von 3 bis 4 Wochen geimpft werden. In speziellen Fällen – etwa wenn eine hohe Infektionsgefahr droht, z.B. in einer Hundezucht mit Parvoviroseproblemen – kann sogar ab 4 Wochen geimpft werden. Eine korrekte Grundimmunisierung ist sehr wichtig, denn sie legt den Grundstein für eine belastbare Immunität.
Es ist wichtig, dass die Grundimmunisierung bereits im Welpenalter erfolgt: Auf ganz junge Hunde können sich Krankheiten besonders schlimm auswirken, schwere Symptome hervorrufen und nicht selten tödlich enden.
Wann genau Ihr Welpe welche Grundimmunisierung braucht, hängt von seinen Lebensverhältnissen ab: Lebt Ihr Hund in einer Stadtwohnung oder wächst er auf dem Land auf? Besuchen Sie mit ihm die Welpenspielgruppe? Gibt es in seiner Nähe Risiken für eine Ansteckung mit einer Infektionskrankheit? All das muss Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt wissen. Besprechen Sie mit ihr oder ihm den optimalen Impfschutz und das beste Impfschema (Impfplan) für Ihren Hund.
Ihr Hund muss bei der Impfung völlig gesund sein. Spätestens eine Woche vor dem Impftermin sollten Sie Ihren Hund richtig entwurmen. Kontaktieren Sie dafür Ihre Tierärztin / Ihren Tierarzt. Nur ein wurmfreier Hund ist ein gesunder Hund. Und nur bei einem gesunden Hund kann das Immunsystem nach einer Impfung einen Schutz aufbauen.



