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Je suis Mogli et je fait ma sieste de pantouflard bien heureux.
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Borreliose

Die Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, wird durch Bakterien verursacht. Sie kann zu Schäden an Gelenken und Organen führen.

An Borreliose können Säugetiere, Vögel und auch Menschen erkranken. Überträger ist der gemeine Holzbock, eine Zeckenart. Borreliose ist auf der nördlichen Erdhalbkugel die häufigste von Zecken übertragene Erkrankung.
Der Holzbock lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen und Gärten. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt er sich von seinem Blut. Geht der gleiche Holzbock auf einen anderen Hund über, überträgt er die Bakterien auch auf ihn.

Die Bakterien, so genannte Borrelien, vermehren sich im Darm der Zecke. Während die Zecke Blut saugt, müssen die Bakterien zur Bissstelle wandern. Das dauert mindestens 12 Stunden, damit können die Bakterien erst dann auf den Hund übertragen werden. Wenn Sie die Zecke früh genug entfernen, können Sie also verhindern, dass Ihr Hund infiziert wird. Je länger die Zecke gesaugt hat, umso höher ist das Risiko einer Erkrankung.

Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Borreliose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.

So äussert sich die Krankheit


Während der Erkrankung durchläuft der Hund mehrere Stadien:

  • Typische Symptome sind zunächst Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.
  • Zwei bis drei Monate nach dem Biss entzünden sich Gelenke, die nahe der Bissstelle liegen. Die Gelenkentzündung kann zu Lahmheiten führen.
  • Im weiteren Verlauf wechseln Schübe von Lahmheiten mit Phasen der Besserung ab.
  • Im späten Stadium werden Gelenke, Nieren und das Herz geschädigt.


Das beim Menschen zuerste erscheinende Borreliose-Symptom, die sich ausdehnende ringförmige Rötung einer Bissstelle, tritt beim Hund nicht auf.

Borreliose kann mit Medikamenten behandelt werden; die Borrelien werden dadurch jedoch meist nicht vollständig eliminiert.

Massnahmen gegen Borreliose

Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund mit einem Tierarzneimittel gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Borrelien auch andere Krankheitserreger übertragen.  

Gegen Borreliose gibt es eine Impfung. Fragen Sie Ihre Tierärztin / Ihren Tierarzt, ob die Impfung für Ihren Hund sinnvoll und nötig ist.