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Hallo! Ich bin Prince und das neben mir, das ist mein quitschender Kumpel King.
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Babesiose

Die Babesiose (auch Piroplasmose oder umgangssprachlich Hundemalaria genannt) wird von einzelligen Parasiten namens Babesien verursacht. Der Parasit vermehrt sich in den roten Blutkörperchen des Hundes und zerstört sie. Die Babesiose ist eine ernsthafte Erkrankung, die zum Tod führen kann.

Überträgerinnen der Babesiose sind die so genannte Auwaldzecke und die braune Hundezecke (v.a. im Mittelmeergebiet). Die Auwaldzecke lebt in Wäldern, Gebüschen, Parkanlagen, Gärten und sogar in kurzgeschnittenem Gras. Die Zecke kriecht auf den Hund und sucht sich eine geeignete Stelle, um ihn zu beissen. Dabei ernährt sie sich von seinem Blut und überträgt die Parasiten. Geht die gleiche Zecke auf einen anderen Hund über, überträgt sie den Parasiten auch auf ihn.

Typischerweise tritt Babesiose häufig in Mittelmeerländern wie z.B. Frankreich oder Spanien auf, aber auch in Zentraleuropa (Ungarn, gewisse Gegenden in Deutschland). Auch in der Schweiz gibt es Regionen, in welchen babesieninfizierte Zecken gefunden werden und Hunde erkranken können (z.B. im Raum Genfersee, Tessin), jedoch sind auch bereits Fälle ausserhalb dieser Zonen aufgetreten.

Das Risiko, dass sich Ihr Hund mit Babesiose ansteckt, ist im Frühjahr und im Herbst am grössten. Zecken können aber das ganze Jahr über vorkommen.

So äussert sich die Krankheit:

Die ersten Symptome der Babesiose zeigen sich zwei Tage bis zwei Monate nach der Ansteckung.
Die häufigsten Anzeichen sind plötzliches hohes Fieber, Abgeschlagenheit (Apathie), Appetitverlust, Erbrechen und Durchfall. Ein bis zwei Tage später tritt Blutarmut auf. Durch den Abbau der roten Blutkörperchen kann es auch zu einer bräunlichen Verfärbung des Urins oder zur Gelbverfärbung der Schleimhaut kommen.
Manchmal kommt es zu Abnormalitäten des Nervensystems oder Muskelschwäche. Auch Nierenversagen kann auftreten.
Die Krankheit verläuft leichter oder schwerer. Je nach dem, wie stark die Infektion und wie widerstandskräftig das Immunsystem Ihres Hundes sind. Erkrankte Tiere gehören zum Tierarzt; ohne Behandlung kann Ihr Hund innerhalb weniger Tage sterben.

Massnahmen gegen Babesiose

Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken ab. Entfernen sie die Zecken sofort – am besten mit einer speziellen Zeckenzange – und machen Sie diese unschädlich.
Schützen Sie Ihren Hund mit einem Tierarzneimittel gegen Zeckenbefall, da Zecken neben Babesien auch andere Krankheitserreger übertragen.

Leben Sie in einem Gebiet, in dem babesieninfizierte Zecken vorkommen? Oder ist Ihr Reiseziel ein solches Risikogebiet?

Gegen Babesiose gibt es eine Impfung. Informieren Sie sich frühzeitig vor Beginn der Zeckensaison oder vor Ihrer Reise. Fragen Sie Ihre Tierärztin / Ihren Tierarzt, ob die Impfung für Ihren Hund sinnvoll und nötig ist.